Der Personalsituation geschuldet, mussten wir wieder mal mit Spielerinnen aus der D-Jugend auffüllen – vielen Dank für Eure Unterstützung!

Dies bedeutete für Elena, Lara und Mara 50 Minuten in Angriff und Abwehr durchhalten. In der ersten Halbzeit klappte das insgesamt auch sehr gut, im Verlauf der 2.Halbzeit machten sich jedoch konditionelle und damit Konzentrationsmängel bemerkbar. Auf beiden Seiten mussten die Angriffe sehr lange gespielt werden, denn die Abwehrreihen waren sehr aufmerksam und deckten konsequent. Unsere Variante der offenen 3-3 Abwehr bereitete den Schriesemer Mädels große Probleme. Trotzdem unterliefen uns dann mit der Dauer der Spielzüge sowohl in Abwehr und Angriff immer wieder leichte Fehler, die der Gegner zum Glück nicht immer verwerten konnte.

Im Angriff bemühten wir uns redlich, aber oft blieb es beim Querpassen. Wir müssen uns einfach mehr bewegen, den Gegner aktiv beschäftigen und auf die Lücken stoßen, um ggflls. für die Nebenfrau den Platz zu schaffen, der sich für den einzelnen noch nicht ergibt. Die erste Viertelstunde war daher etwas zäh, was sich auch am Spielstand von 3:3 nach 15 Minuten ablesen lässt. Allerdings ließen wir dann nur noch 2 Treffer in dieser Halbzeit zu, so dass Lara mit der Schlußsirene per Siebenmeter den Pausenstand von 5:8 markierte.

Das 6:9 (27.) erfolgte nach einem schönen Dreier-Wechsel im Rückraum - so einfach kann Handball sein. Danach erzielten wir bis zur 34. Minute kein Tor, während der Gegner einen Lauf bis zum 10:10 hatte. Unser 10. Treffer entsprang allerdings auch dem 2. Spielzug des gesamten Spieles. Bemerkenswert war noch der Treffer durch Maren, den Mara und Lara nach einem technischen Fehler der Schriesheimerinnen gekonnt nach vorne trugen. Laura erzielte dann noch ein Tor vom Kreis, nachdem die 2. Welle zu Ende gespielt wurde. Nach Mara´s Aufsetzer zum 12:15 in der 41. Minute haben wir jedoch kein Feldtor mehr erzielt. Der von Lara kurz vor Schluß verwandelte 7m war nur noch Kosmetik. Das Spiel endete leider knapp mit 17:16 für Schriesheim.

Letztendlich haben wir zu viele Fehler gemacht – noch mehr als der Gegner. Daher haben wir ein Spiel verloren, welches wir vom Verlauf her gewinnen mussten. Dass wir Handball spielen können, haben wir oft genug bewiesen. Leider aber nicht immer über 50 Minuten. Wenn wir in den nächsten Spielen die Trefferquote von Außen erhöhen und uns im Rückraum mehr bewegen,  können wir das auch in Ergebnisse umsetzen und gerade solche Spiele gewinnen.

Aufstellung: Lotte Buhl (Tor), Mara Baumgart (3),  Elena Weiser (2), Lara Kößler (9), Laura Dinies (1), Maren Ockert (1), Annika Hoock, Eva Hartmann, Kathi Kubitza